
Kronen Zeitung
ZWEITE LIGA
Heimsiege! Austria Lustenau und FAC legen vor
Austria Lustenau und der FAC haben im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Liga mit Heimsiegen die Pflicht erfüllt. Die Vorarlberger liegen dank eines 3:0 (1:0) gegen Rapid II am Freitag mit nun vorerst drei Zählern Vorsprung auf St. Pölten weiter an der Tabellenspitze. Die Niederösterreicher sind am Sonntag daheim gegen Liefering im Einsatz. Die Floridsdorfer haben nach einem 5:0 (3:0) gegen Amstetten bei einer mehr ausgetragenen Partie weiter drei Punkte Rückstand auf Lustenau.
Einen weiteren Rückschlag im Titelrennen setzte es für die Admira. Gegen die Vienna kamen die viertplatzierten Südstädter nicht über ein 0:0 hinaus. Sechs Zähler fehlen ihnen nun bereits auf die Lustenauer. Vier Runden sind in der Liga noch zu spielen. Der Kapfenberger SV setzte sich gegen Schwarz-Weiß Bregenz 3:1 (1:0) durch. Die Vorarlberger rangieren mit vorerst fünf Punkten Rückstand auf Sturm Graz II weiter ganz unten in der Tabelle. Die Young Violets und die Salzburger Austria trennten sich 1:1 (1:0).
Lustenau nutzt Patzer
Lustenau hatte mit den Wienern trotz des vermeintlich klaren Resultats zu kämpfen. Rapids Daris Djezic verschaffte sich nach wenigen Minuten Platz und traf die Stange. Beim Führungstor der Vorarlberger halfen die Grünweißen dann mit. Ein Rückpass von Kenan Muharemovic fiel zu kurz aus, Lenn Jastremski schupfte den Ball an Torhüter Laurenz Orgler vorbei und vollendete (15.). Lustenau trachtete danach, in erster Linie nichts zuzulassen. Dies klappte nur bedingt. Schlussmann Domenik Schierl musste kurz vor der Pause noch einmal eine Flugeinlage zeigen.
Eine Standardsituation ebnete Lustenau kurz nach Seitenwechsel den Weg zum 2:0. Robin Voisine schraubte sich nach einem Freistoß erfolgreich hoch (48.). Die Elf von Markus Mader zeigte sich jedoch auch danach nicht souverän, die Wiener konnten den Anschlusstreffer aber nicht erzwingen. So schoss Moulaye Haidara zehn Minuten vor Schluss aus fünf Metern über das Gehäuse. Nico Gorzel (93.) traf Sekunden vor dem Abpfiff zum Endstand.
Neo-Coach Schuch sieht Floridsdorfer Kantersieg
Beim FAC nahm mit Patrik Schuch der formell neue Cheftrainer auf der Bank Platz. Mit dem mit der UEFA-Pro-Lizenz ausgestatteten Coach erfüllen die Floridsdorfer nun alle Kriterien für einen möglichen Bundesliga-Aufstieg. Der bisherige „Chef“ Sinan Bytyqi bleibt beim FAC voll eingebunden auf der Kommandobrücke. Amstetten reiste mit nur einem Sieg aus den vergangenen sechs Partien an. Etwas mehr als 20 Minuten hielt der ehemalige Tabellenführer die Null, ehe Luca Wimhofer einen Schuss von Tristan Osmani ins eigene Tor abfälschte. Danach ging es schnell.
Mirnes Becirovic (24.) nach Patzern der Gäste und Lukas Gabbichler (32.) erhöhten gegen harmlose Amstettner auf 3:0. Nach dem Pausenpfiff dauerte es bis zum 5:0 nur drei Minuten. Erneut Osmani und Alex Sobczyk bauten die Führung aus. Der FAC geht damit mit Selbstvertrauen in die nächste Runde, in der ein Heimspiel gegen St. Pölten wartet.
Admira gegen Vienna mit wenig Druck
Die Admira konnte gegen die Vienna nur selten Druck aufbauen, die Döblinger waren zumindest ebenbürtig. Justin Forst fand in den Anfangsminuten eine gute Möglichkeit für die Südstädter vor, danach mussten die Hausherren in der Abwehr kämpfen. Torhüter Jörg Siebenhandl blieb, kurz vor der Pause unglücklich am Kopf getroffen, in der Kabine, Clemens Steinbauer übernahm. Die Admira musste selbst um den einen Punkt zittern. In der 85. Minute sprang der Ball nach einem Kopfball von der linken Stange via Latte weiter an die rechte Stange und von dort in Steinbauers Hände. Im dritten Spiel unter Trainer Harald Suchard gab es für die Admira das dritte Unentschieden.
Kapfenbergs Matchwinner war Bleron Krasniqi. Der Kosovare konnte zunächst einen weiten Pass zum 1:0 (23.) verarbeiten, keine Minute nach der Pause hatte er zum 2:0 (46.) freie Bahn. Die Bregenzer waren bemüht, aber harmlos. Yalin Dilek (57.) legte den dritten Treffer der „Falken“ nach, Florian Prirsch (88.) gelang im Finish noch Resultatskosmetik. Die Young Violets jubelten schon in der 1. Minute nach einem Treffer von Marijan Österreicher. Die Salzburger übernahmen danach das Kommando. Erst als die Jung-Austrianer wieder zulegten, gelang Florian Rieder per Foul-Elfmeter (68.) der Ausgleich.
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